1 Zum Wettbewerb
1.1 Wem sind die Teilnehmer des Wettbewerbs bekannt/ wem werden die Teilnehmer bekannt gegeben, die den Wettbewerb nicht gewinnen?
1.2 Was geschieht nach dem Einreichen des Fragebogens?
2 Zum Fragebogen
2.1 Allgemeine Fragen
2.1.1 Wie hoch ist der Arbeitsaufwand, der mit dem Ausfüllen des Fragebogens einher geht?
2.1.2 Müssen alle Sektionen beantwortet werden?
2.1.3 Wie sind einzelne Fragen zu bewerten unter dem Gesichtspunkt, dass im Werk stark unterschiedliche Produkte hergestellt werden?
2.1.4 Wie ist zu verfahren, wenn das Werk jünger als 2 Jahre ist?
Zu 1.1
Nur die Gewinner des Wettbewerbs werden bekannt gegeben. Somit stellt die Teilnahme am Wettbewerb für keinen Teilnehmer ein Risiko dar, sondern kann nur zu einem Imagegewinn durch den Gewinn des Wettbewerbs und die damit verbundene Werbung in der Wirtschaftswoche und anderen Medien führen. Die übrigen Teilnehmer sind ausschließlich den Juroren bekannt und werden zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Form bekannt gegeben.
Zu 1.2
Am 31. Dezember jedes Jahres ist Einsendeschluss des Fragebogens. Ende Januar werden alle Teilnehmer über das Erreichen der zweiten Runde informiert, sowie die Termine für einen Werksbesuch vereinbart.
Zu 2.1.1
Erfahrungsgemäß liegt der Arbeitsaufwand bei 10 bis 40 Zeitstunden, der sich auf etwa 4-8 Mitarbeiter verteilt.
Zu 2.1.2
Der Fragebogen bewertet nicht nur das Werk, wenngleich dies den Fokus des Fragebogens bildet, sondern auch die Beziehungen mit anderen Einheiten bzw. das Schnittstellenmanagement mit Kunden und Lieferanten. Diese Fragen sollen allerdings alle aus Werkssicht beantwortet werden. Schwierigkeiten ergeben sich, wenn etwa Forschungs- und Entwicklungsabteilungen nicht am Werksstandort sind, sondern zentralisiert wurden. In diesem Fall ist es immer noch wünschenswert, wenn diese Fragebogensektionen beantwortet werden. Bei einer kurzen Erklärung kann aber auf eine Angabe der gefragten Daten etwa aus oben angegebenem Grund verzichtet werden.
Zu 2.1.3
In diesem Fall sollten Durchschnittswerte angegeben werden. Hierbei eignet es sich - wenn möglich - die Daten für ein ‚Durchschnittsprodukt' anzusetzen.
Zu 2.1.4
Probleme ergeben sich in Einzelfällen, wenn ein Werk jünger als zwei Jahre ist, da sich viele Fragen auf den Wert vor zwei Jahren beziehen. Die Begründung dafür ist, dass sich der Vergleich im Rahmen des Wettbewerbs im Wesentlichen auf Verbesserungsraten stützt. In einem Fall von einem Werk, das jünger als zwei Jahre ist, sollte daher unbedingt der Wert "vor einem Jahr" angegeben werden. Dies sollte ferner auf dem Fragebogen vermerkt werden.